09 Feb

peroPROPSIM – Jungfernflug

Am vergangenen Wochenende war es dann soweit – nach fast einem Jahr Bauzeit, die durch berufliche Verpflichtungen fast vollständig zum erliegen kam, konnte ich am Wochenende den Ersten Jungfernflug machen.

Mein Projekt ist somit bis auf das „Warn Panel“ fertig. Hier einige Bilder:

Zu den Details:

Panel

Die beiden Panel habe ich, wie auch schon in vorherigen Beiträgen geschrieben, mit der Software „FrontPanel Designer“ erstellt und bei der Schaeffer AG fräsen lassen. Die Bedienung der Software habe ich als absolut unkompliziert empfunden. Wer ein Homecockpit bauen kann, sollte auch die Software bedienen können. Das schöne an einem gefrästen Panel ist die präzision der Einschnitte und die somit absolut tolle Passgenauigkeit. FrontPanel Designer bietet auch jederzeit die Möglichkeit einer Preisübersicht, so dass man immer im Auge hat, wie teuer das gewünschte Panel werden wird.

Anzeige der Instrumente

Die Instrumente werden von der Software PanelBuilder dargestellt. PanelBuilder hat eine Vielzahl von Instrumenten in der Auswahl, die man freihändig auf dem Monitor platzieren kann. Ich habe einen Eizo Monitor an den zweiten DVI Ausgang meiner ATI Grafikkarte angeschlossen, die nun die Instrumente anzeigt. Der Flugsimulator muss natürlich im „Fenstermodus“ laufen, damit die Instrumente angezeigt werden. Schön ist, dass Panel Builder die Positionen speichert, so dass man problemlos am nächsten Tag weiterfliegen kann.

Den Rahmen um die Instrumente habe ich mit einfacher Pappmaschee ausgeschnitten.

Schalter und Encoder

Bei den Schaltern handelt es sich um handelsübliche Modelle aus dem Elektronikmarkt meines Vertrauens. In Heilbronn gibt es noch einen schönen kleinen Elektronikfachhändler (Kraus Elektronik), bei dem ich die besonderen Schalter gekauft habe, die man vorher mal anfassen konnte. Für das RadioPanel sind 2-fach Encoder mit „push“ Mechanismus verbaut. Die sind zwar in keinem Fall günstig, aber tun genau das was sie sollen. Ich „switche“ die Frequenzen für Active und Standby beim „push“ auf den Encoder.

Als Software für die Schaltereingaben habe ich LINDA verwendet.

Joystick Achsen

Die Achsen für das Höhen- und Seitenruder, Trimmung, Throttle, Propeller und Mixture wurden als Joystickachsen auf dem Arcaze USB Board realisiert. Ein Arcaze USB verfügt über 6 analoge Eingänge, die für mein Projekt absolut ausreichend sind. Als Potentiometer habe ich lineare 10k Ohm Modelle verwendet. Für die Hebel natürlich Schiebepotentiometer, die nicht mehr so leicht aufzutreiben waren.

7-Segment Anzeigen und LEDs

Die 7-Segmentanzeigen  kommen von SimpleSolutions. Insgesamt sind 6 x 5er DisplayBoards klein und 2 x DisplayBoards groß verbaut. Ein detailliertes HowTo findet man hier. Zusätzlich ist noch ein LedDriver2 angeschlossen, der die LED des Autopiloten, des Fahrwerks und des WarnPanel antreibt.